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Heimspiel für die Lahme Hufe
Am vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit! Die Saison der Frühjahresklassiker machte direkt bei uns vor der Haustür Station- das Amstel Gold Race stand an.
Dass die Erwartungen an das Lahme Hufe Team bei einem Rennen durch ihr Trainingsgebiet dementsprechend hoch gesteckt sind, versteht sich von selbst. So kam es dann auch, dass die Mannschaft kurzfristig Unterstützung aus dem Schruff- Rennstall erhielt. Namentlich waren es Thomas Haase, bekannt geworden durch seinen Sieg beim Dienstagsklassiker auf der Bahn in Landgraaf und Christian „Au Hur Pinarello Au Hur“, dreifacher Zeitfahrsieger am Mont Ventoux.
Bei den Hufen waren Mulle, Armin, Thomas Korst und Dodo am Start, die möglichst viele Wertungen für das wirtschaftlich angeschlagene Team, das derzeit komplett auf neue Sponsoren verzichten muß, gewinnen sollten. Huf Dodo sah sich sogar gezwungen für die Frühjahrsklassiker einen Vertrag mit Paul Izumi einzugehen und wird voraussichtlich erst wieder im Sommer im Hufe Trikot zu sehen sein!
Die anfangs noch eisigen Temperaturen in Valkenburg schienen bei Huf Armin am wenigsten Eindruck zu hinterlassen und so war er es, der die erste Ausreißergruppe anführte und sogar für lange Zeit im virtuellen gepunkteten Trikot fuhr.
Erst als die Gruppe vom Peloton gestellt wurde, konnten auch die anderen Hufen ihr Können unter Beweis stellen. Immer wieder war es Huf Korst, der sich für die Mannschaft in den Wind warf und den Hufe-Zug ins Rollen brachte. Auf eindrucksvolle Weise gewann er fernab jeder Konkurrez das Trikot des besten Sprinters.
Im letzten Renndrittel machten sich Mulle und Dodo auf, um noch ein Wörtchen bei der Vergabe des Bergtrikots mitreden zu können. Abwechselnd sicherten sie sich die Punkte auf den teilweise sehr bissigen Anstiegen. Erst am Eyser Bosweg, wie von Fränk Schleck prophezeit, der Helling , an dem sich das Renngeschehen entscheiden würde, gelang es Huf Heller, die entscheidenden Meter rauszufahren und sich das Bergtrikot zu schnappen.
Als aggressivster Fahrer wurde Armin Esser gewählt, der eine beeindruckende erste Rennhälfte gezeigt hat. War er im vergangenen Jahr als Sprinter verpflichtet worden, entwickelt er unerwartete Qualitäten als Klassikerfahrer!
Letztendlich gelang den Lahmen Hufen bei ihrem Heimspiel dank einzigartiger Hilfe der Schruuuuuffs Thomas und Christian ein toller gemeinsamer Erfolg. Eventuell vorhandene Vorurteile gegenüber anderer Radsportgruppen konnte at acta gelegt werden und somit wurde wieder mal etwas in Sachen Völkerverständigung im Bereich Radsport getan.
Fazit: Ein super Tag! Und all denjenigen, denen das noch nicht genug der Anstrengung war, rät Huf Thomas einfach mal den Rhein raufzuschwimmen.
Autor: Dodo Girschik
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