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Hufe gewinnen alle Wertungen bei Luik-Bastenaken-Luik
Am Wochenende gingen die lahmen Hufe weitestgehend mit der Besetzung an den Start der auch schon den Erfolg beim diesjährigen Amstel Gold Race gesichert hatte. Ergänzt wurde die Truppe kurzfristig durch den Alpen-erfahrenen Olli "Francois" Rom. Vorrangig hatte man sich vorgenommen das prestigeträchtige Teilnehmerhandtuch für Bergziege Mulle Heller zu gewinnen.
Zum Rennverlauf:
Direkt nach der Neutralisation ausserhalb der Stadtgrenze formierte sich eine 5-köpfige Fluchtgruppe. Die Hufe schickten Lokomotive Guido Keller in den Wind, der sofort die Kontrolle über die Ausreisser übernahm, während Olli "Francois" Rom das Feld in Schach hielt. Kurz darauf änderte Rom seine Taktik und steuerte direkt auf die Redoute zu. So war es dem Huf vorbehalten als erster diesen gefürchteten Anstieg zu bezwingen.
An den restlichen mörderischen Hügeln der belgischen Schweiz sprengten Bergfloh Mulle und Kapitän Chrit durch grausame Tempoverschärfungen und ständige Antritte das Feld auseinander und führten Sprinter Thomas Heinen sicher zu den Wertungen. Nachwuchshuf Dodo teilte sich zusammen mit Huf Thomas Korst den Platz des agressivsten Fahrers- auch ein Novum in der langen Geschichte dieses Klassikers.
Nahezu geschlossen flogen die Hufe alle Berge wie die Wanne, Rosier, Vecquée und letztlich auch die tödliche Redoute hinauf und verschärften das Tempo auf den letzten 30 Kilometern nach Lüttich ein weiteres Mal.
Kaum ein Konkurrent konnte nach 235 km folgen und somit sicherten sich die Pedaleure auch noch die Wertung der besten Mannschaft und durften mit der schwarz/weißen Nummer nach Hause fahren.
Die Organisatoren hielten noch eine Überraschung für Mulle Heller bereit und überreichten ihm statt des erwarteten Teilnehmerhandtuchs die weißen Socken für den Gesamt-Besten.
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